Anasayfa , Ön Resim , 33. Kongress der YDG – Neuen Demokratischen Jugend fand erfolgreich statt

33. Kongress der YDG – Neuen Demokratischen Jugend fand erfolgreich statt

Die YDG – Neue Demokratische Jugend hielt ihren 33. Kongress am Samstag, den 7. Februar, in Mannheim (Deutschland) ab. In einer historischen Phase, in der sich die imperialistische Krise und Kriegspolitik vertiefen, die faschistische Einkreisung zunimmt und der Jugend Perspektivlosigkeit aufgezwungen wird, erwies sich der Kongress als ein wichtiger, auf dem bedeutende Ausrichtungen und Veränderungen für die YDG beschlossen wurden.

Der Kongress begann mit der Eröffnungsrede und einer Schweigeminute für diejenigen, die im revolutionären Kampf unsterblich geworden sind. In der Eröffnungsrede wurde betont, dass die YDG in einer Zeit zunehmender imperialistischer Kriege sowie wachsendem Militarismus und faschistischem Druck in Europa mit dem Ziel in diesen Kongress gegangen ist, die Jugend stärker zum handelnden Subjekt im Kampf zu machen. Es wurde die historische Bedeutung hervorgehoben, dass die revolutionäre Jugend in einer Phase, in der die Herrschenden versuchen, Hoffnungslosigkeit zu verbreiten, einen stärkeren Kampfwillen zeigt.
Nach der Eröffnung wurden die Delegierten festgestellt und das Podium gewählt. Die Tagesordnungspunkte wurden einstimmig durch den Kongress angenommen.

Bewertung des Aktivitätenberichtes: Errungenschaften, Mängel und organisatorische Verantwortung

Im Rahmen der Tagesordnung wurde zunächst der Tätigkeitsbericht vom Zentralen Vorstand (MYK) vorgestellt und zur Diskussion gestellt. In den Debatten wurden die politischen Arbeiten, Kampagnen und organisatorischen Aktivitäten der YDG seit dem letzten Kongress umfassend ausgewertet.
Im Tätigkeitsbericht wurde hervorgehoben, dass es ein wichtiger Erfolg war, die Jugend organisiert in antiimperialistische und antifaschistische Aktionen und Veranstaltungen einzubeziehen. Insbesondere wurde betont, dass Arbeiten wie das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp und das Internationale Jugend-Symposium die YDG sichtbarer gemacht und wichtige politisch-organisatorische Erfahrungen vermittelt haben.
Gleichzeitig wurden die bestehenden Unzulänglichkeiten in Bezug auf organisatorische Kontinuität, Koordination zwischen den Städten und politische Vertiefung in einer offenen Selbstkritik bewertet. Dass Aktivitäten in manchen Städten nur zeitweise blieben, die Kontinuität beim Erreichen der Jugend nicht gewährleistet werden konnte und zentrale politische Beschlüsse nicht rechtzeitig in die Städte übertragen wurden, war Gegenstand der Kritik.
Die Delegierten betonten in den Diskussionen zum Aktivitätenbericht, dass die Stärkung einer disziplinierten Arbeitsweise, die Ausweitung der Massenarbeit und die konsequente Umsetzung zentraler Beschlüsse zu den grundlegenden Aufgaben der kommenden Periode gehören müssen. Nach den Auswertungen wurde der Aktivitätenbericht zusammengefasst und dem Kongress zur Abstimmung vorgelegt.

Im Anschluss an den Tätigkeitsbericht wurde der Prüfbericht dem Kongress vorgestellt. Danach wurde das umfassendste Diskussionsthema des Kongresses, der Entwurf zur politischen Perspektive, behandelt.
In den Diskussionen zur politischen Perspektive wurde hervorgehoben, dass die imperialistische Krise und der Krieg ein strukturelles Ergebnis des Kapitalismus sind und dass Debatten über „Multipolarität“ nicht Frieden, sondern eine Ausweitung von Krieg und Aufrüstung bedeuten. Die kriegsbezogenen Vorbereitungen mit Zentrum Europa, Diskussionen über Wehrpflicht, die Verbreitung von Militarismus durch Bildungs- und Jugendpolitik sowie der Aufstieg faschistischer Ideologien wurden umfassend bewertet.
In diesem Abschnitt hielt auch ATİK eine Rede. Darin wurde betont, dass das Zusammentreten des YDG-Kongresses in einer Phase der sich vertiefenden Krise des kapitalistisch-imperialistischen Systems eine große Bedeutung für den Jugendkampf hat. Angesichts zunehmender Kriegspolitik, faschistischer Repression und Angriffe auf die Jugend wurde hervorgehoben, dass der organisierte Jugendkampf eine entscheidende Rolle spielen wird. In der Rede, in der der Wille des YDG-Kongresses im Namen von ATİK begrüßt wurde, wurde erklärt, dass die Jugend durch Organisation gegen die wachsenden Repressionen stärker werden und weiterhin eine wichtige Dynamik des Kampfes bleiben wird.
Im Perspektivenentwurf wurden außerdem Diskussionen darüber geführt, dass sich die YDG in der neuen Periode organisatorisch erneuern und eine Linie entwickeln muss, die stärker auf die Realität der Jugend in Europa antwortet. Zu den hervorgehobenen Themen gehörten das Zusammenführen einheimischer und migrantischer Jugendlicher in einer gemeinsamen Kampflinie, die Anerkennung des Kampfes junger Frauen und von LGBTİ+ als konstitutiver Bestandteil sowie die Verankerung ideologischer Bildung als zentrale Aufgabe.

Auch von Young Struggle wurde dem Kongress eine Grußotschaft übermittelt. In der Botschaft wurde der 33. Kongress der YDG begrüßt und die Notwendigkeit sowie Bedeutung eines gemeinsamen Kampfes gegen imperialistische Kriege, Faschismus und Angriffe auf die Jugend betont. Zudem wurde erklärt, dass die Stärkung internationaler Jugend-Solidarität zu den aktuellen Aufgaben gehört.

Nach der Diskussion des politischen Perspektivenentwurfes wurde der Finanzbericht vorgestellt. Dieser wurde von den anwesenden Delegierten einstimmig angenommen. Anschließend wurde ein neuer Zentraler Vorstand gewählt.
Nach der Wahl des neuen Vorstands legte der Vorstand der 32. Periode der YDG dem Kongress einen Vorschlag zur Erneuerung der YDG in der kommenden Periode entlang eines neuen Verständnisses und einer neuen Linie vor. Der Kongress erteilte das Mandat, die anstehenden Neuerungen innerhalb eines Jahres zu diskutieren und diesen Prozess mit einem Programm- und Statutenkongress abzuschließen. Anschließend wurden die Delegierten für den ATİK-Kongress bestimmt.

Der Kongress endete nach intensiven Diskussionen und hoher Moral mit den Parolen:

„Einheit, Kampf, Sieg!“

„Es lebe ATİK, YDG, Yeni Kadın!“