Anasayfa , AÇIKLAMA/ERKLÄRUNG , Epstein Files

Epstein Files

Die Epstein-Files reißen die Maske der Bourgeoisie runter. Sie machen sichtbar, was dieses System versucht von uns zu verbergen: Machtmissbrauch und eine perverse Moral, die keine Grenzen kennt, solange Reichtum und Macht vorhanden sind. Ein System, das Täter schützt – solange sie zur herrschenden Klasse gehören. Jeffrey Epstein ist keine Ausnahme sondern ein Produkt des Kapitalismus.

Im Zentrum der Epstein-Files steht systematische sexualisierte Gewalt gegen tausende junge Frauen und Mädchen – vor allem gegen Minderjährige. Diese Gewalt wurde nicht von einer Einzelperson ausgeübt, sondern von einem ganzen Netzwerk aus reichen, mächtigen Männern: Weltweiten Vertretern der bürgerlichen Gesellschaft, die ihre Stellung nutzten, um sich Zugriff zu verschaffen.

Der Kapitalismus ist dabei kein neutraler Rahmen. Er ist ein patriarchales System, in dem Männer Macht, Geld und Kontrolle bündeln – und Frauen, LGBTI+ Personen insbesondere junge und arme Frauen, strukturell ihrer Rechte beraubt werden. Körper werden verfügbar gemacht, Abhängigkeiten ausgenutzt, Schweigen erkauft.

Epstein wurde nicht geschützt, weil der Staat „versagt“ hat, sondern weil er genau so funktioniert, wie er im Kapitalismus funktionieren soll. Mit Geld und Einfluss wurden Deals mit der Justiz ausgehandelt, Verfahren manipuliert und Strafen auf ein Minimum reduziert.

Epstein ist tot. Doch das Netzwerk aus Unternehmern, Politikern und Eliten besteht weiter. Seine Komplizen laufen bis heute frei herum – viele von ihnen in einflussreichen Positionen. Donald Trump, Bill Clinton, Bill Gates, Elon Musk, (nicht mehr) Prinz Andrew, WEF CEO Børge Brende uvw. nur um ein paar Namen zu nennen.  Das zeigt: Es ging nie um einen einzelnen Täter, sondern um eine Klasse, die sich gegenseitig schützt.

Gerade junge Menschen erleben die Brutalität dieses Systems tagtäglich. Uns wird Verantwortung abverlangt, während unsere Zukunft systematisch zerstört wird. Wir sollen Pflichten erfüllen – bis hin zur Wehrpflicht und Kriegsbereitschaft – während uns gleichzeitig sichere Perspektiven, Bildung, soziale Absicherung und echte Mitbestimmung verweigert werden.

Eine Gesellschaft, die Jugendlichen Opferbereitschaft predigt aber Vergewaltiger, Missbrauchstäter und ihre Netzwerke schützt, hat jede Glaubwürdigkeit verloren.

Während Jugendliche wegen Protesten gegen Wehpflicht oder anderer politischer Aktivität kriminalisiert werden, kaufen sich Angehörige der Bourgeoisie aus schwersten Gewaltverbrechen frei. Der Rechtsstaat ist kein neutraler Schiedsrichter – er ist ein Instrument der herrschenden Klasse.

Die Epstein-Files sind ein Beweis gegen dieses verrottete System. Gegen eine herrschende Klasse, die glaubt, über Menschenleben und Gesetze zu stehen. Gegen eine Gesellschaft, in der Profit und Macht wichtiger sind als Schutz, Würde und Zukunft.

Wer so tut, als gehe es um „ein paar kranke Typen“, lenkt bewusst ab. Das Problem ist der Kapitalismus selbst – ein patriarchales System, das Macht anhäuft, Gewalt ermöglicht und Täter schützt.

Empörung alleine reicht nicht. Wut ohne Organisation verpufft. Was die Epstein-Files zeigen, ist kein moralisches Problem – es ist ein politisches.

Deshalb sagen wir: Organisieren statt schweigen. Kämpfen statt zuschauen.

Wir setzen auf kollektiven Widerstand gegen Kapitalismus und Patriarchat. Auf solidarische Strukturen statt Vereinzelung.

Schließ dich an.
Organisiere dich.