Die Freiheit der Völker Irans liegt weder im Imperialismus noch in der Diktatur; die Befreiung liegt im vereinten Kampf der Völker!
Die mit offener Unterstützung der USA vom zionistischen Staat Israel gegen den Iran durchgeführten militärischen Angriffe haben eine noch gefährlichere Dimension erreicht. Infolge von Luftbombardements und Raketenangriffen wurden neben militärischen Zielen zivile Wohngebiete angegriffen, zahlreiche Menschen kamen ums Leben.
Insbesondere die bei einem Angriff auf eine Schule getöteten Kinder zeigen das wahre Gesicht dieses Krieges.
Dass Bildungseinrichtungen zum Ziel werden und das Recht der Kinder auf Leben missachtet wird, zeigt, dass die durchgeführten Angriffe keinerlei legitime Grundlage besitzen.
Das US Imperialisten und der zionistische Staat versuchen, ihre Angriffe mit den Schlagworten „Sicherheit“, „Stabilität“ und „Demokratie“ zu rechtfertigen ist bodenlos. Die jüngere Geschichte zeigt das Gegenteil. Die in Irak, Afghanistan und in verschiedenen Ländern der Region durchgeführten imperialistischen Interventionen haben den Völkern weder Befreiung noch Freiheit gebracht; vielmehr haben sie Zerstörung, Bürgerkrieg und dauerhafte Instabilität hervorgebracht. Daher ist es offensichtlich, dass auch die Angriffe gegen den Iran nicht dem Ziel der Demokratie dienen. Das eigentliche Ziel ist die Stärkung der regionalen Vorherrschaft, die Ausweitung politischer Einflusszonen und die Sicherung strategischer Interessen.
Andererseits stellt auch das Mullah-Regime im Iran keinen Ausweg für die Völker dar. Die seit vielen Jahren andauernde politische Unterdrückung, die systematische Diskriminierung von Frauen sowie die Unterdrückung der Forderungen von Jugendlichen und Arbeiter*innen offenbaren den Charakter dieses Regimes. Sich gegen eine imperialistische Intervention zu stellen, bedeutet nicht, die bestehende unterdrückerische Ordnung zu verteidigen.
Ebenso wird auch die Schah-Diktatur, die das Land in der Vergangenheit von imperialistischen Mächten abhängig gemacht hat, keine Alternative für das iranische Volk sein. Weder eine monarchische Diktatur noch ein theokratisches Unterdrückungsregime können den Völkern Freiheit bieten.
Die den iranischen Völkern präsentierte falsche Wahl ist offensichtlich: entweder äußere Intervention oder inneres Unterdrückungssystem. Doch die wirkliche Lösung liegt außerhalb dieses Gegensatzes.
Der gemeinsame, unabhängige und demokratische Kampf der im Iran lebenden Arbeiter*innen, Frauen, LGBTI+ Personen, Jugendlichen und aller unterdrückten Bevölkerungsgruppen ist der einzige Ausweg. Ohne einen vereinten Kampf sowohl gegen den Imperialismus als auch gegen das Mullah-Regime sind dauerhafte Freiheit und Demokratie nicht möglich.
Als YDG – Neue Demokratische Jugend verurteilen wir den US-Imperialismus und die aggressive Politik des zionistischen Staates Israels. Gleichzeitig betonen wir, dass das reaktionäre und unterdrückerische Regime im Iran keine Lösung für die Völker darstellt. Das Schicksal der Völker Irans darf weder der Intervention imperialistischer Mächte noch autoritären Regierungen überlassen werden.
Den Kampf gegen imperialistische Kriege, Besatzungen und regionale expansionistische Politiken zu verstärken, ist eine historische Verantwortung. Wir rufen alle fortschrittlichen, demokratischen und antiimperialistischen Kräfte dazu auf, klar Stellung gegen die Kriegspolitik zu beziehen und den gemeinsamen Kampf auf der Grundlage von Gleichheit, Freiheit und Geschwisterlichkeit der Völker zu verstärken.
Die Befreiung liegt nicht im Imperialismus, sondern im vereinten und organisierten Kampf der Völker!
Es lebe die internationale Solidarität!
YDG – Neue Demokratische Jugend
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