Wieder einmal steht die Welt im Fadenkreuz imperialistischer Angriffe. Die USA und der zionistische Staat Israel, die Hauptfeinde der Völker der Welt, haben am 28. Februar einen großangelegten Angriff auf den Iran gestartet. Infolge dieser Angriffe verloren Tausende Menschen ihr Leben, während die Sicherheit der Völker der Region völlig missachtet wurde.
Die Spannungen im Nahen Osten eskalieren in jüngster Zeit in gefährlicher Weise. Die Angriffe des zionistischen Israels und der imperialistischen USA gegen den Iran sind das Produkt einer koordinierten Interventionslinie auf politischer, militärischer und diplomatischer Ebene und treiben die Region an den Rand eines neuen Krieges. Diese Aggression ist nicht bloß eine Spannung zwischen bestimmten Staaten, sie ist eine neue Phase der imperialistischen Interventionen, die seit langem versuchen, die Region neu zu gestalten.
Diese Angriffe Israels und der USA sind Teil einer Kriegsstrategie, welche die Sicherheit der Völker ignoriert. Die Besetzung des Irans, der Krieg in Afghanistan, die Zerstörung Libyens sowie die jahrelangen Interventionen in Syrien, Kurdistan und Palästina haben zerrüttete Gesellschaften, Millionen von Geflüchteten und vertiefte politische Krisen hinterlassen. Die heutige Aggression gegen den Iran ist die Fortsetzung eben dieser Politik.
Diese Angriffe werden weder im Namen der Demokratie noch für die Freiheit der Völker geführt. Im Gegenteil: Sie sind das Ergebnis der Bestrebungen imperialistischer Mächte nach regionaler Vorherrschaft sowie geopolitischer Interessenkalküle und dem Zugriff auf Energieressourcen. Daher ist es eine Notwendigkeit, sich gegen die militärischen Angriffe und Kriegsdrohungen gegen den Iran zu stellen.
Sich gegen die imperialistische Aggression zu wenden, bedeutet jedoch nicht, das unterdrückerische und autoritäre Regime im Iran zu verteidigen. Die Völker des Irans kämpfen seit Jahren gegen politische Unterdrückung, den Raub demokratischer Rechte, soziale Ungleichheit und autoritäre Herrschaft. Sowohl das Mullah-Regime als auch das einstige Schah-Regime haben die demokratischen Forderungen des Volkes unterdrückt und Repressionen gegen Frauen, Jugendliche und Werktätige ausgeübt.
Weder die imperialistische Aggression noch reaktionäre, autoritäre Regime repräsentieren die Zukunft der Völker des Nahen Ostens. Weder der Imperialismus, noch das Mullah-Regime, noch die monarchischen und unterdrückerischen Ordnungen der Vergangenheit wie die des Schahs können den Völkern des Irans Freiheit bringen. Was der Nahe Osten braucht, sind keine neuen Kriege, sondern eine demokratische Zukunft, die auf Gleichheit und Freiheit basiert und in der die Völker ihr Schicksal selbst bestimmen können. Imperialistische Angriffe erzeugen lediglich Zerstörung, Instabilität und soziale Probleme, die über viele Jahre andauern. Demokratie wird nicht mit Bomben errichtet und nicht durch externe Interventionen aufgebaut.
Als antiimperialistische und antifaschistische internationale Jugendorganisationen stellen wir uns gegen die Angriffe Israels und der USA auf den Iran und erklären, dass wir gegen diesen Krieg sind. Durch den gemeinsamen Kampf der Völker werden wir diesen Krieg stoppen und den Weg für Frieden und Freiheit in der Region ebnen. Die Zukunft des Irans und des Nahen Ostens wird nicht durch imperialistische Interventionen, sondern durch die eigene Organisierung und Solidarität der Völker gestaltet werden.
Nieder mit dem Imperialismus!
Nieder mit Faschismus und Reaktion!
Hoch die gemeinsame Solidarität der Völker!
– Partido Revolucionario de los Trabajadores (PRT – Spanien)
– Rebell (Deutschland)
– Revolutionary Student-Youth Movement/Bangladesh
– Unité Communiste (Frankreich)
– Yeni Demokrat Gençlik (Türkei)
– Yeni Demokratik Gençlik (Europa)
– Young Struggle (Europa)
YDG Online Yeni Demokratik Gençlik Web Sitesi