Stoppt die G7!
Krieg dem Krieg! Die Zukunft gehört uns!
Die imperialistischen Mächte, die weltweit Kriege anheizen, Invasionen unterstützen und Völker in Armut und Migration zwingen, treffen sich vom 14. bis 17. Juni in Genf, Schweiz. Die G7-Länder, die sich selbst ins Zentrum der Weltpolitik stellen und glauben, über die Zukunft der Völker bestimmen zu können, versammeln sich erneut, um neue Politiken im Einklang mit ihren wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen zu entwickeln. Bei diesem Gipfel geht es jedoch nicht um die Bedürfnisse der Völker, die Zukunft der Jugend oder die realen Probleme der Welt, sondern darum, wie das imperialistische System aufrechterhalten und die bestehende Ausbeutungsordnung geschützt werden kann.
Was ist die G7?
Die G7 ist ein Gipfeltreffen der weltweit mächtigsten kapitalistisch-imperialistischen Staaten: USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada.
Obwohl die G7 sich selbst mit den Begriffen „Demokratie“, „Stabilität“, „Freiheit“ und „internationale Zusammenarbeit“ darstellt, tragen diese Staaten direkt oder indirekt Verantwortung für die Kriege, Invasionen, wirtschaftlichen Sanktionen und Ausbeutungspolitiken in vielen Regionen der Welt.
Während sie einerseits Menschenrechte und Demokratie propagieren, bemühen sich diese Staaten gleichzeitig, ihre Kontrolle über die Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen der Weltvölker aufrechtzuerhalten. Sie handeln, um die Interessen internationaler Konzerne zu sichern, ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss auszubauen und das imperialistische System zu stützen.
Die G7 ist daher nicht nur ein diplomatisches Treffen von Staatschefs. Sie ist ein Forum, in dem die Interessen imperialistischer Mächte vereinheitlicht, Angriffsstrategien gegen die Völker koordiniert und die Kontinuität der Ausbeutungsordnung geplant werden.
Warum müssen wir gegen die G7 kämpfen?
Weil die von der G7 vertretene imperialistische Ordnung die Hauptursache für Kriege, Ausbeutung, Armut und Ungleichheit ist.
Heute sehen sich viele Völker weltweit Kriegen, Invasionen und Wirtschaftskrisen gegenüber. Millionen junger Menschen werden ihres Rechts auf Bildung beraubt, gezwungen unter prekären Arbeitsbedingungen zu arbeiten und mit einer Zukunftslosigkeit konfrontiert.
Während imperialistische Staaten Milliarden für Aufrüstung und Kriegspolitik ausgeben, werden die Mittel für Bildung, Gesundheit, Wohnen und soziale Rechte zunehmend gekürzt.
Imperialistische Aggression beschränkt sich dabei nicht nur auf Kriege. Die Stärkung von Fremdenfeindlichkeit, rassistischen Politiken, faschistischen Bewegungen und Repressionsgesetzen ist ebenfalls ein Ergebnis dieses Systems. Die wahren Verantwortlichen für Krisen und Kriege werden verborgen, während die Rechnung den Arbeitenden, Migrant:innen und der Jugend präsentiert wird.
Der Kampf gegen die G7 bedeutet daher nicht nur, einen Gipfel abzulehnen, sondern gegen Kriege, Ausbeutung, Rassismus, Faschismus und die Aufzwingung von Zukunftslosigkeit zu kämpfen. Der Kampf der Jugend für eine freie, gleiche und ausgebeutungsfreie Zukunft ist zugleich ein Kampf gegen den Imperialismus.
Machen wir die Straßen zum Ort des Aufstands!
Als YDG – Neue Demokratische Jugend rufen wir alle fortschrittlichen, revolutionären und demokratischen Jugendlichen, die gegen Imperialismus, Kapitalismus, Faschismus, Zionismus und Rassismus wütend sind, dazu auf, in Genf den gemeinsamen Widerstand zu stärken. Wir rüsten uns mit Aufstand, Begeisterung und antifaschistischem Willen, um ins Herz des Imperialismus zu marschieren. Erhöhen wir den Kampf gegen Kriege, Ausbeutung und den Raub unserer Zukunft. Treffen wir uns am 14. Juni in Genf!
Krieg dem Krieg! Die Zukunft gehört uns!
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